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Nationalsozialismus und Wissenschaft. Interdisziplinäres Symposium.

Am 4. und 5. April 2017
je ab 11 Uhr im Meerscheinschlössl (Mozartgasse 3)

Mit dem 8. Mai 2017 sind 72 Jahre vergangen, seit das Terrorregime des „Dritten Reichs“ den 2. Weltkrieg verloren hat. Besonders die Universität, als Zentrum der Wissenschaft, muss ein Ort sein, an dem die Zeit des Nationalsozialismus niemals vergessen wird – noch viel mehr darf sie kein Ort sein, an dem diese Vergangenheit jemals ruht. Aus Sicht der Forschung kann das Interesse an ihr nie enden. Die Wissenschaft hat immer Verantwortung gegenüber ihrer eigenen Vergangenheit.

Das Symposium soll sich in diesem Sinne mit dem Thema der nationalsozialistischen Vergangenheit in Bezug auf Wissenschaft und Universität auseinandersetzen. Die Aspekte, die es hier zu betrachten gilt sind vielfältig und komplex – und es gibt viel zu sagen, aus unterschiedlichsten Perspektiven und Forschungsrichtungen. So kann es einerseits darum gehen, wie sich die eigene Wissenschaft mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen kann, wie sie sich verstrickt hat oder wie Aufarbeitung dieser Vergangenheit in einem weiteren Kontext an der Universität als Institution selbst aussehen kann.

Ab 11 Uhr Vorträge zu/aus den Einzelwissenschaften:
* Uwe Baur (Forschungsstelle Österreichische Literatur im Nationalsozialismus)
* Helmut Eberhart (Europäische Ethnologie)
* Sabine Haring (Soziologie)
* Alois Kernbauer (Geschichte)
* Gerald Lamprecht (Jüdische Studien)
* Lukas Meyer (Philosophie)
* Utz Maas (Sprachwissenschaft)
* Michaela Wolf (Translationswissenschaft)

und je ab 18 Uhr Abendvorträge:
4. April: Brigitte Bailer-Galanda (Uni Wien)
5: April: Ilse Korotin (IWK)

Regelmäßige Updates sind auf der Website nsundwissenschaft.at zu finden.


Organisation: StV Philosophie, StV Europäische Ethnologie, StV Soziologie, StV Germanistik, StV Geschichte, StV Translationswissenschaften und IG Sprachwissenschaften

Wir danken Martin Polaschek und dem Vizerektorat für Studium und Lehre für die Unterstützung.


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